Abenteuer im "Dschungel"

Veröffentlicht auf von Raven

Trotz des heißen Wetters, war ich heute mal wieder im Wald unterwegs - diesmal mit dem Ziel, einen schönen Stab zu finden, der am besten noch Windungen von Schlingpflanzen aufweist. Leider bin ich da nicht fündig geworden, jedenfalls nix was ich mitnehmen konnte, denn die Äste, bzw. der Stamm war noch am Leben.

Aber gut, trotzdem hatte ich nen aufregenden Nachmittag im Wald.

 

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Diesmal bin ich ganz gezielt tiefer in den Wald gegangen. Hatte nur vergessen, wie schnell bei dem Wetter die Pflanzen nur so wuchern. Von mannshohen Farnen und Brennesseln umgeben, bin ich dann doch erstmal ein wenig einen anderen Weg gegangen, der mich zu einer sumpfähnlichen Landschaft brachte. und das Mitten im Wald.

 

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Schon allein wegen der vielen Farne, die mich bei weitem überragt haben, habe ich mich wie im Dschungel gefühlt. Nun noch der sumpfige Boden, die schwüle Luft und natürlich die Moskitos (Naja Mücken hier in Deutschland ).

Intelligent wie ich bin habe ich mich vorher mit dem Super- Anti-Insekten-Gel eingeschmiert, welches Rekruten beim Biwak im Sommer sicher auch verwenden ^^ Es stinkt wie die Pest aber siehe da, es wirkt auch...

Kaum ein wenig tiefer im Wald angekommen, traf ich dann auch auf das, was ich suchte..Jene Bäume, die von Schlingpflanzen übersät sind.

Schön anzusehen waren sie ja, besonders die exotisch aussehenden Blüten ließen mich gleich wieder in den Urwald zurückwandern.

 

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Wie das so ist, wenn man an so einem zauberhaften Ort ist, man vergisst die Zeit und teilweise auch die Orientierung. Nach der Besinnung fand ich mich wieder in einem sumpfigen Wald von lauter schlingpflanzenumschlungenden Bäumen. Über mir kreiste ein schwarzer Vogel. Ich habe ihn nicht erkannt, aber irgendwie fand ich seine Anwesenheit doch faszinierend und schön zugleich. Aber auch andere Naturereignisse konnte ich sehen: da war ein Wespennest auf dem Boden, dass ich zum Glück durch das lautstarke Summen vorher bemerkt habe, bevor ich draufgetreten bin.

Auch einen Ameisenbau habe ich gesehen, jedoch nicht als typischen Nadelhaufen sondern in einem morschen Baumstamm.

Letztendlich habe ich mich doch noch verlaufen... Ich stand da und wusste nicht mehr weiter. Bis plötzlich der schwarze Vogel über mir zu krächzen begann und in eine Richtung flog. Ich folgte seinem Ruf und siehe da, ich landete auf dem rechten Weg. Da hatte ich den schwarzen Vogel erkannt. Es war mein Freund, der Rabe, der mir geholfen hatte, den Weg wieder zu finden.

Ich dankte ihm und machte mich auf den Heimweg.


Von nun an werde ich immer, wenn ich an meinem Kraftort im Wald bin, meinem Freund, dem Raben, danken, ihn grüßen und ihm etwas mitbringen, um meinen Dank auszudrücken und auch als Zeichen der Freundschaft.


Dieses Ereignis hat mich geprägt, und es wird meine persönliche Bindung zum Raben noch verstärken.


Btw. noch eine neue Seite ergänzt: Der Flug mit dem Raben. Um meinem Freund eine extra Seite zu widmen.


sonnige Grüße


Raven, die Frau die mit dem Raben fliegt

 

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