Bastelideen

 

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Selbstgemachtes Runenset


Man nehme eine Runentabelle, 24 Steinchen, holzstücke, Kärtchen, etc. und schreibe auf jedes Stück eine Rune rauf - FERTIG ist das selbstgemachte Runenset.
Ich denke, die oben genannten Matierialien sind die Standardmatierialien, die am häufigsten verwendet werden.
Ich hatte noch eine andere Idee: Ein Runenset aus Fuchszähnen! (erhältlich z.B. bei www.lederkram.de) Der Vorteil an den Zähnen ist, dass sie gebohrt sind. Und da fiel mir noch ne andere Idee ganz spontan ein. Man kann, je nach Verwendungszweck aus einer passenden Rune, einem Lederband, ein paar Perlen, Federn, etc. ganz einfach ein persönliches Runenamulett  basteln.

Eine gute Idee, die ich schnellstmöglich umsetzen möchte :D

Mein erstes Runenset besteht übrigens aus kleinen Muschen, wider Erwarten nicht aus Steinchen (ich konnte bei dem Schnee einfach keine finden). Dafür habe ich eine Muschelkette geopfert und die Runen mit einem wasserfesten Edding draufgeschrieben.
Und so sieht d as fertige Set aus:


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Die Muscheln haben den gleichen Vorteil wie die geborhten Zähne, man kann sie bei Bedarf einfach zu einem Runenamulett umfunktionieren ;)



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Kleines Säckchen (für Runen, Steine, Karten, etc)

Passend zu dem Runenset habe ich gleich auch ein Säckchen gebastelt wo die Runen gelagert werden.
Einige kennen vielleicht die Anleitung, es ist ganz leicht nachzubasteln.
Man braucht dafür nur ein Stück Stoff (ich habe z.B. einen Putzlappen aus Kunstleder genommen) und ein langes Band, z.b aus Leder.
Hilfsmittel sind ein Zirkel (er vereinfacht es die runde Form zu erstellen), eine dicke Nadel und natürlich ne Schere.
Zuerst zeichnet man mit dem Zirkel auf den Stoff einen Kreis. Je nachdem wie groß der Beutel später sein soll, muss der Kreis auch entsprechen groß sein. Lasst euch also nicht täuschen, ein großer Kreis ergibt nur ein mittelgroßes Säckchen.

Als Tipp würde ich innerhalb des Kreises noch einen kleineren Kreis malen, er soll als Hilfe dienen damit die Löcher später auf einer Linie reingestocken werden.
Je nachdem wie groß das  Säckchen wird sollte entsprechend Rand gelassen werden. Bei einem Durchmesser von 20 cm wäre also mindestens ein Rand von 1 cm erforderlich (je dichter die Löcher am rand liegen, desto wahrscheinlicher wird es dass das Säckchen dann reißt, wenn es zu schwer gefüllt wird).

Habt ihr die Kreise gezogen, geht es nun ums Löcher-Stechen. Stecht mit der dicken Nadel nun auf dem inneren Kreis in gleich großen Abständen ein Loch, am besten dreht ihr die Nadel im Loch noch ein wenig hinj hum her um es größer zu machen. Dann geht das Einfädeln einfacher.
(Noch ein Hinweis: Je mehr Löcher gestochen werden, desto besser lässt sich das Säckchen zubinden)


Sind die Löcher gestochen, wird der Faden nun in die Nadel gestochen, bzw. wenn ihr wie ich ein Lederband verwendet, lässt es sich auch ohne Nadel durhcfädeln, sofern die Löcher groß genug sind. Das Einfädeln ist bisschen schwer zu erklären, ich denke aber durch die Bilder lässt es sich ganz gut erkennen, was ich meine ;)

Zuerst wird der Faden von außen in das spätere Innere des Säckchens eingefädelt, dann vom Inneren wieder nach außen und dann wieder nach innen und immer so weiter. Das macht ihr, bis ihr einmal durch jedes Loch den Faden gefädelt habt, dann könnt ihr vorsichtig an den beiden Enden das Säckchen zusammen ziehen und fertig ist es!

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Wenn ihr Lust habt, könnt ihr die Außenseite auch noch verziehren, bevor ihr Das Säckchen zusammenzieht. Ich habe meins mit einem Runenkreis verziehrt (Iwie passend finde ich ^^).
Auch die Enden des Fadens könnt ihr z.B. mit Perlen, Federn, usw schmücken.

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Ich hoffe ihr habt Spaß beim Nachbasteln!


 PS: Ich habe mir ein kleineres Runensäckchen gemacht, da das obrige etwas zu groß ist für meine kleinen Muschelrunen ^^
Und so sieht es aus:
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Ich habe die Enden der Schnur noch mit Federn verziert. Dazu habe ich einfach die Schnüre über die Federn gelegt und das ganze mit Flüssigem (schwarzem) Wachs fixiert. Aushärten und fertig! Wer mag kann das kalte Wachs dann auch noch mit Flüssigkleber einschmieren - hält noch besser und gibt dem Ganzen auch einen netten Glanz ;)

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 Mein Ritualarmband

Mein selbstgemachtes Ritualarmband besteht nur aus natürlichen Stoffen (wenn man den Verschluss mal weglässt ^^).
auf einem Baumwollfaden habe ich Knochenperlen und 3 Zähne aufgefädelt. Die beiden äußeren sind Fuchszähne, der mittlere ein Coyotenzahn. Dass ich grade 3 Zähne gewählt habe hat eine Bedeutung. Der Linke Fuchszahn steht für mein Krafttier, der Hase, der Rechte für meine Lieblingsgöttin Brigid. Beide sollen mich in Ritualen unterstützen. Der Coyotenzahn steht für meinen verstorbenen besten Freund. Auch wenn manche es für unsinnig halten, habe ich doch manchmal das Gefühl, ich könne seine Stimme im Wind hören. Auch er - davon bin ich fest überzeugt - steht mir bei den Ritualen, aber vor allem auch im Alltag bei und unterstützt mich.

Geweiht werden soll das Armband übrigens in der Vollmondnacht zum 1.März. Dies wird gleichzeitig mein erstes Ritual sein ;)

Und so sieht es nun aus:


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Mein selbstgemachter Trinkhornhalter aus Leder

Ich hatte gestern Abend mal wieder lust zu basteln und habe mir überlegt, was ich machen könnte, denn viel Material hatte ich nicht zur Hand. Da ist mir eingefallen, dass ich schon immer mal ein Gürtelhalter für mein Trinkhorn haben wollte, mir aber noch keinen gekauft hatte, da die doch ziemlich teuer sind. Und warum teuer, wenns auch billiger geht ;)
Als ersten schritt habe ich mir im Internet die fertigen Gürtelhalter angeschaut, durch Glück habe ich ein Bild gefunden, wo das Ganze noch nicht zusammen gebaut war und schon hatte ich eine Vorlage!
Diese habe ich zuerst auf Papier gezeichnet (dabei hat mir der Trick mit dem gefalteten Blatt geholfen, die Knicklinie dient quasi als Spiegelachse´, sodass der Halter auf beiden Seiten gleichmäßig wird, zudem hat es mir Arbeit erspart, da ich nur die Hälfte zeichnen musste ;)).


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Die Schablone habe ich auf das Leder übertragen und ausgeschnitten.
Danach habe ich ein langes rechteckiges Stück aus dem Leder geschnitten und die Kanten abgerundet. Sieht optisch einfach besser aus. Das wird später mal die Gürtelschlaufe.
Durch die beiden Enden wird ein Schlitz geschnitten, genauso in der Mitte des Stückes, das das Horn halten soll. Die Löcher werden übereinander gelegt und eine Heftklammer dadurch gesteckt (mir fällt grad kein richtiger Name für das Ding ein ^^ auf dem Bild wird man aber erkennen was ich meine) und die Metallbügel nach links und rechts gebogen. Nun ist schonmal die Gürtelschlaufe befestigt.
Das war auch schon der schwierigste Teil der Arbeit. Nun werden links und rechts im Trägerstück je 4 Löcher untereinander geschnitten. Die Löcher sollten möglichst genau übereinander liegen, wenn man das Stück wieder in der Mitte faltet.

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Nun noch den Faden durch die Löcher fädeln (wie richtig eingefädelt wird, kann man auf dem Bild ziemlich gut erkennen), Horn reingesteckt und fertig ist der Halter. Die Größe kann für fast alle Hörner angepasst werden. Damit sich die Größe nicht verstellt, kann man z:b einen Knoten reinmachen, oder einen kleinen Verschluss aus Leder basteln. Das bleibt jedem Selbst überlassen ;)

Und so sieht er dann aus:


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Hier eine genauere Ansicht zum Schnüren:

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Natürlich muss der Halter nicht aus Leder bestehen, Filz würde z.B auch gehen.


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Medizinbeutel aus Fell

Genau wie  oben beschrieben kann man auch einen Medizinbeutel basteln. Der Medizinbeutel ist wie ein Heiligtum für die Indianer gewesen. Hinein getan wurden lauter Dinge, die für einen persönlich wichtig waren und die einen unterstützen sollen.

Ich habe einfach aus einem Stück Fell wie oben einen kleinen Beutel gebastelt und den mit wichtigen persönlichen Dingen gefüllt. Danach wird er verschlossen und am Sonntag bei meinem Ritual geweiht.

Das gleiche habe ich übrigens auch für meinen Freund gemacht ;)

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Basteln auf Kur

Will ja keiner sagen, dass ich die letzten 5 Wochen nur Urlaub an der schönen Ostsee gemacht habe ;) Es gab auch viele Bastelangebote. U.A. auch mit Ton und Holz arbeiten. Da sind paar schöne Sachen entstanden:
Zum einen meine Holztruhe (wohl eher "Truhchen"^^) mit holländischen Holzclogs als Füßen. Da sollen ein paar persönliche Gegendstände rein, die nicht unbedingt wahllos herumliegen sollen.
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Ja, dann einen kleinen Topf mit Deckel, den ich als Ahninnentopf verwenden möchte.
Dann noch einen kleinen Bilderrahmen, in dem ein Bild meiner Göttin soll. Und den Tonteller habe ich von einer Mitpatientin geschenkt bekommen. Ihn möchte ich als Opfer-/Gabenteller verwenden.


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Ahninnen- und Wunschtöpfe

Nun habe ich auch diese Beiden fertig bekommen.
Mein Ahninnentopf ist ein selbstgemachter Tontopf mit Deckel, auf den ich ein Pentagramm geritzt habe und das ganze mit Sand verziehrt habe. Nun hat er auch einen Anstrich bekommen :)

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Der Wunschtopf ist ein kleiner Tonübertopf aus dem Baumarkt  mit Blumenornamenten, den ich von meiner Mutter bekommen habe. Ihn habe ich in natürlichen Farben angemalt und ihn mit den Symbolen der 4 Elemente bemalt.


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Als Grundstoff für beide Töpfe dient Sand vom Strand.  Dazu sind in beiden kleine Opfergaben gelegt, Nüsse, Schoki, etc.
In meinen Ahninnentopf sind kleine Stücke, die mich an meine (noch lebenden)Ahninnen erinnern. Ein Briefchen von meiner Mutter, ein Stück Porzellan meiner Oma, dass ich in ihrem Garten gefunden habe, kleine Muscheln, die mir meine Tante ausm Urlaub mitgebracht hat. Dazu sollen dann noch kleine Zettel mit Wünschen/Bitten kommen.
Im Wunschtopf liegt momentan alles, was mit Erfolg/Geld/Wachstum zu tun hat:
Centstücke für das Geld (ach neee ^^), ein Lorbeerblatt für Erfolg und ein Stück Kaninchenfell für rasche Vermehrung und Wachstum.
Auch dort sollen kleine Zettelchen noch rein.

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Die Mondharfe

Idee/Vorschlag von Imzadi aus dem Hexen-College. Danke :)

Also die Idee besteht darin, dass die Mondharfe bei Vollmondritualen zur Wunscherfüllung beiträgt.
Ich habe meine aus einer Baumscheibe und zwei Geweihstücken gebaut, die ich auf die Scheibe geklebt und genagelt habe. Dazwischen habe ich einen Draht gespannt auf dem die Wunschzettel "aufgehängt" und ins Mondlicht gestellt werden.
Verziehrt habe ich die Scheibe mit meinem Künstlernamen in Runenschrift, dem Symbol der Mondin und einem Stern.

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Ich fand die Idee toll und möchte meine beim nächsten Vollmond einsetzen.

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Trommel mit indianischen Symbolen

Obwohl erst sehr kritisch gestimmt, habe ich doch die gute alte Kindergarten-Bastel-Variante einer Trommel ausprobiert. Einfach einen Blumentopf genommen, den Boden vorsichtig aufgehauen, damit ein größeres Loch entsteht und dann mit Butterbrotpapier bespannt.
Die Trommel ist wider Erwarten doch sehr gut geworden, sie hat nen einigermaßen tiefen und reinen Ton (ne richtige Trommel ist damit natürlich nicht vergleichbar aber für meine Zwecke reicht es ^^)
Das "Trommelfell"  und den Körper habe ich dann noch´mit indianischen Symbolen verziehrt. Als Trommelstock benutze ich einen Wildschweinknochen, den ich noch mit Kaninchenfell bespannen will ;)
 
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Alles in allem doch eine gute, preiswerte Alternative zu einer echten Trommel ^^

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Die Vogelmaske
Wieder mal gebastelt und zwar eine Gipsmaske nach dieser Anleitung hier :)
Verschönert durch nen Schnabel als Nase und mit Gelbbrustarafedern (:P). Nein, nicht gerupft, gesammelt ^^
Auf der Stirn noch die Spirale als Symbol der Göttin gemalt. Fertig ist die Vogelmaske :)

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Jaa, sie soll auch getragen werden, vor allem bei Ritualen etc. Aber auch als Deko ist sie wirklich schön ^^
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