Mabon - Herbsttagundnachtgleiche

Mabon - Herbsttagundnachtgleiche - Alban Elfed

 

Mabon, der Herbstanfang. Der Tag an dem sich Hell und Dunkel im Gleichgewicht stehen, bevor danach das Dunkel bis zum nächsten Ostara die Überhand gewinnt und die Nächte länger werden bis Yul.

Mabon ist das Fest der Ernte, das Erntedankfest. Die Ernte ist eingefahren, die Vorräte für die Dunkle Zeit aufgefüllt. Nun geht es darum, alles winterfest zu machen. Die kalte Zeit beginnt bald.

 

Mabon ist, wie ich finde, ein guter Zeitpunkt, um sich einen Rückblick über da Jahr zu verschaffen. Was habe ich geerntet (im übertragendem Sinne: Was habe ich erreicht?)? Was war wichtig für mich? Was kann ich für das kommende Jahr erbitten? Wem kann ich danken für das, was dieses Jahr geschehen ist?

 

Fragen, mit denen man sich gut zu Mabon beschäftigen kann, auch in einem Ritual oder einer Zeremonie.Genau das habe ich in dem folgenden Ritual auch gemacht.

 

 

 

 

Mabon 2010

 

Der Altar:

 

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Das Ritual (Planung)

 


Ich werde Nachmittags zu meinem Kraftort gehen, dort Teil eins meines Mabon/Alban Elfend Rituals abhalten.
Teil eins sieht wie folgt aus:

* Dekorieren des Altars/alles bereitlegen

* (schutzkreis spare ich mir dort, weil ich den Kraftort wie einen Hain gestaltet und ihn selbst als Schutzkreis geweiht habe.)

* Begrüßen der großen Göttin, der Natur selber

* Herbeirufen meines Kraft-und Totemtiers, sowie meinem Geisthelfer und Boten meines verstorbenen Freundes, den Raben

* Danken für die Vielfalt der Natur, für die schönen und aufregenden Momente, die ich mit ihr erlebt habe und nicht zuletzt für das üppige Wachsen der Kräuter, die ich verwenden konnte.

* Um den Segen bitten für erneutes Wachstum der Natur, für eine erneut so gute Kräuterernte im kommenden Jahr, für weiter schöne Augenblicke und Erlebnisse in der Natur

* Einen Teil der diesjährigen kräuterernte und ein paar Apfelstücke opfern für die Natur und ihre Bewohner

* Auf meinem Kraftbaum meditieren, mit den herbeigerufenen Geistwesen reden, ihnen auch danken und um ihre Hilfe

für das kommende Jahr bitten

* Die große Göttin Natur und die Helfer verabschieden

* Langsam aufräumen.


Teil zwei findet dann abends statt, wenn die Sonne untergegangen ist, und zwar an meinem Hausaltar:

* Mutter gute Nacht sagen, damit sie auch ja nicht stört *g*

* Leise im Hintergrund die CD mit Meeresrauschen anmachen, dabei kann ich am besten entspannen und so mit den Geistwesen in Kontakt treten (in der Natur ist das was anderes, da habe ich mehr als genu entspannende Geräusche um mich Smile)

* Schutzkreis ziehen, Kerzen anzünden

 

* Die Große Göttin Natur, sowie die oben genannten anderen Helfer herbeirufen

* Meine Gedanken nochmals zurückschicken auf die Reise, was ich dieses Jahr alles "ernten" konnte, sprich, was ich erlebt habe, was ich erreicht/gefunden habe, etc.

* Der Natur danken, dass ich meinen Weg gefunden habe, dass ich damit so zufrieden bin, dass sie mich auf diesen Weg (wenn auch umständlich) gebracht hat

* Den Helfern danken, dass sie meine Gebete erhört haben und mich in schweren Situationen beschützt und mir zur Seite gestanden haben

* Die Helfer und die große Göttin Natur verabschieden

* Schutzkreis auflösen, langsam aufräumen

 

 

Das Ritual (Durchführung in Bildern)

 

1. Vorbereitung

 

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Im Uhrzeigersinn v.l.n.r.: Mein Buch "Magic of Raven",  Specksteinschale für das Element Erde, Räuchergefäß + Stäbchen für das Element Luft,  mein Göttinstein, ein Apfel als Opfer, mein Athame und ein Hornlöffel, eine Schale mit getrockneten Kräutern (Lavendel, Brennessel, Hasel), ein Bund Frische Kräuter (Lavendelkraut, Oregano, Pfefferminze).

In der Mitte: ein Teelichtglas mit Kerze

 

Hintergrund: mein Gewand :)

 

2. Aufbau des Altars:

 

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3. Ende  des Rituals:


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Das Ritual ist so abgelaufen wie ich es geplant habe, mit kleiner Ergänzung:

* Opfern von etwas Mineralwasser für den heiligen Baum und in der Opfergrube

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